Warum barfen?

Bevor wir auf das Warum eingehen, möchte ich Ihnen erst einmal kurz erklären, was diese mystischen vier Buchstaben bedeuten.

b a r f

... steht für "biologisch artgerechtes rohes Futter".

Die Grundidee stammt von dem australischen Tierarzt Dr. Ian Billingdurst. Er war der erste, der den Zusammenhang zwischen industriell hergestelltem Futter und Hundekrankheiten erforschte und seine Ergebnisse 1993 publizierte.

Debbie Tripp gab der Idee dann einen Namen. Sie bezeichnete fortan Hunde- und Katzenbesitzer, die Ihre Tiere roh ernährten, als "Wiedergeborene Rohfütterer".

Warum ich also mein Tier barfen sollte…

Weil die Gesundheit Ihres Lieblings in Ihren Händen liegt!

Kein Tierfutter, mag es noch so teuer und beworben sein, kann Ihrem Tier das bieten, was es wirklich braucht. Bis vor ca. 70 Jahren gab es noch kein industriell hergestelltes Futter. Als der Spuk seinen Anfang nahm, herrschte Krieg und in Folge dessen auch Fleischknappheit. Die Industrie erstellte daher Futtermittel, die das Tier sättigten – mehr nicht! Der Großteil dieser Tierfuttermittel besteht daher auch heutzutage aus billigen und nicht verwertbaren Bestandteilen (vor allem aus Getreide). Kaum ein Hunde- und Katzenfutter enthält die Menge an Fleisch, Innereien und Knochen, die für Ihr Tier so lebenswichtig sind. Ganz im Gegenteil! Und selbst wenn der Hersteller ordentliche Produkte verwendet, werden die darin enthaltenen so lebenswichtigen Mineralien, Vitamine, Fette, Eiweiße und Enzyme durch den Herstellungsprozess zerstört.

Welche Vorteile hat das Barfen?

Der Zahnstein geht zurück und kommt nicht wieder.

Der gesamte Organismus arbeitet wieder im Einklang mit seiner Natur. Das Herz, der Magen, der Darm, die Niere und die Schilddrüse werden ursprungsgetreu versorgt und nicht mehr übermäßig belastet. Das Tier fühlt sich vital und ausgeglichen. Die im Fertigfutter eingesetzten Konservierungsmittel verhindern außerdem die Bildung von weißen Blutkörperchen und schwächen das Immunsystem. Es ist bewiesen, dass mit den wachsenden Umsatzzahlen der Tierfutterindustrie auch die Krebsrate unserer Lieblinge kontinuierlich stieg.

95 % aller Futtermittel enthalten Getreide. Dieser meist viel zu hohe Anteil verursacht auf Dauer viele Probleme beim Tier, die vermieden werden könnten. Da so gut wie kein Fleisch in der Tiernahrung zu finden ist, werden die Magensäfte Ihres Tieres nicht ausreichend gebildet. Dadurch werden Bakterien nicht abgetötet, es kommt zu Fehlgärungen, Durchfall und Parasitenbefall. Zugleich ist die Bauchspeicheldrüse überfordert, weil sie gar nicht auf die Verdauung großer Mengen pflanzlicher Nahrung eingestellt ist.

Hunde und Katzen, die mit Trockenfutter gefüttert werden, haben folgendes Problem:

Der Hund: Inhaliert zumeist die Nahrung. Das liegt daran, dass er keine Mahlzähne hat. Diese Bräuchte er, um das Futter ordentlich zu kauen. Sobald er die Nahrung aufgenommen hat, säuft er so schnell er kann. Denn, wenn die Nahrung den Magen erreicht, entzieht sie dem Körper Wasser, um aufzuquellen. Die Menge verdoppelt sich. Das nun recht schwere Futter kann zu einer vermehrten Aufgasung und dadurch zu einer Verlagerung des Magens führen, die auch bei geringerer Bewegung in eine Verdrehung münden kann.

Die Katze: Ist von Natur aus ein eher schlechter Trinker. Sie gehört zu der Gattung der Wüstentiere. Sie nehmen die Flüssigkeit, die sie brauchen aus Ihrem Futter. Sie müssten mindestens das 3-Fache von dem Trinken, was sie als Futterration zu essen bekamen. Das tun sie aber von Haus aus nicht. Und das führt zu einer Überbelastung der Nieren und damit auch aller anderen Organe.

Diese Sorgen bleiben Ihnen beim Barfen erspart.

Wer barft, der verfüttert nur Nährstoffe, die das Tier am Ende wirklich braucht. Das Futter wird somit fast komplett verwertet. Schluss mit riesigen Hundehaufen. Das freut nicht nur uns Halter!

Bessere Muskulatur, schöneres Fell, eine tolle Figur, weniger Krankheiten, kein Geruch mehr und noch einiges mehr…

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Wie stelle ich auf Barf um?

Ihr Hund ist ein Karnivor, ganz wie sein Vorfahr der Wolf. Der gesamte Organismus und Körperbau ist dem des Wolfes bis heute sehr ähnlich. Ihr Hund hat noch immer kräftige Eckzähne (Beute fangen), Backenzähne mit scharfen Kanten (Beute zerlegen) und einen Magen-Darm-Trakt, der darauf ausgelegt ist, die eroberte Beute zu verarbeiten und zu verdauen. Ganz wie sein Vorfahr sollte auch Ihr Hund entsprechende Nahrung erhalten.

Über Millionen von Jahren hat sich der Vorfahre Ihres Hundes fast unverändert von roher tierischer und pflanzlicher Kost ernährt. Die tierische Beute wurde dabei im Ganzen gefressen. Innereien, Mägen, einen Anteil an Muskelfleisch und vor allem fleischige Knochen. Zudem gab es Obst, Kräuter, Beeren, Gräser, Insekten. Im Laufe der Evolution kamen noch menschliche Abfälle und Tischreste hinzu. Alles in allem eine Nahrung, an die ihr Hund noch heute physiologisch angepasst ist.

Vor knapp 70 Jahren ruinierte die Futtermittelindustrie den natürlichen Verlauf. Sie entwickelte Nahrung, die unsere Hunde krank macht. 95 % aller Futtermittel enthalten Getreide. Dieser meist viel zu hohe Anteil verursacht auf Dauer viele Probleme beim Hund, die vermieden werden könnten. Da so gut wie kein Fleisch in der Tiernahrung zu finden ist, werden die Magensäfte Ihres Hundes nicht ausreichend gebildet. Dadurch werden Bakterien nicht abgetötet, es kommt zu Fehlgärungen, Durchfall und Parasitenbefall. Zugleich ist die Bauchspeicheldrüse überfordert, weil sie gar nicht auf die Verdauung großer Mengen pflanzlicher Nahrung eingestellt ist. Die im Fertigfutter eingesetzten Konservierungsmittel verhindern außerdem die Bildung von weißen Blutkörperchen und schwächen das Immunsystem. Es ist bewiesen, dass mit den wachsenden Umsatzzahlen der Tierfutterindustrie auch die Krebsrate unserer Lieblinge kontinuierlich stieg.

Es gibt eine Faustregel – einen Ausgangswert, an den sich Barfer halten. Die Tagesration Ihres Hundes sollte ungefähr 2 % des Körpergewichts ausmachen. Damit starten Sie. Die Menge wird dann individuell (Alter, Aktivität, Stoffwechsel) angepasst. Nimmt ihr Hund zu, füttern Sie weniger und umgekehrt.

Circa 20 % der gesamten Futtermenge sollte pflanzlich sein, die restlichen 80 % aus fleischiger Kost (Muskelfleisch, Fisch, Innereien, Knochen, Knorpel, Mägen und Blut) bestehen. Jede Fleisch-Art enthält andere wichtige Nährstoffe, Vitamine und Mineralien. Deshalb ist es wichtig für Abwechslung zu sorgen.

Barfen ist leicht – bestimmt keine Religion – einfach nur Hunde füttern!

Es ist nicht entscheidend, ob der Hund 30% oder 10 % Gemüse oder Getreide erhält, ob er dreimal am Tag oder nur alle zwei Tage frisst. Entscheidend ist nur, dass Sie sich am Beutetier orientieren und das Futter frisch und unbehandelt ist.

Sie gestalten die Fütterung Ihres Hundes selbst. Wenn er Milchprodukte verträgt, gibt es welche. Wenn es ihm mit Getreide besser geht, dann bekommt er diese.

Es wird Zeit wieder selbst die Verantwortung zu übernehmen. Vertrauen Sie Ihrem Instinkt!

Es gibt eine Faustregel – einen Ausgangswert, an den sich Barfer halten. Die Tagesration Ihrer Katze berechnet sich, wie folgt: 35g/Kg-Körpergewicht.

Damit starten Sie. Die Menge wird dann individuell (Alter, Aktivität, Stoffwechsel) angepasst. Nimmt ihre Katze ab, füttern Sie mehr und umgekehrt.

Circa 98% der Nahrung sollte aus fleischiger Kost (Muskelfleisch, Fisch, Innereien, Knochen, Knorpel) bestehen. Jede Fleisch-Art enthält andere wichtige Nährstoffe, Vitamine und Mineralien. Deshalb ist es wichtig für Abwechslung zu sorgen. Vor allem Taurin wird von der Katze gebraucht. Es ist lebenswichtig und wird nicht selbst produziert.

Info: Eine Wildkatze frisst am Tag 10-15 (Taurin-reichhaltige) Mäuse- 95% der Tierfutter enthalten kein Taurin.

Barfen ist leicht – bestimmt keine Religion – einfach nur Hunde füttern!

Es wird Zeit wieder selbst die Verantwortung zu übernehmen. Vertrauen Sie Ihrem Instinkt!

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